Das One Plus 6 hat sich offiziell angekündigt

One Plus 6
One Plus 6

In Sachen Preis-Leistungs-Verhältnis sind die Geräte aus dem Hause One Plus meist einzigartig. Ein Grund, wieso sich diese auch so gut verkaufen lassen. Nun hat der Hersteller die sechste Generation enthüllt und setzt sowohl auf neue Trends als auch auf altbewährte Merkmale. Obwohl das vollverglaste Gehäuse viel Wertigkeit vermittelt und sich die Ausstattung sehen lassen kann, handelt es sich um kein revolutionäres Smartphone. Auch der Preis hat sich im Vergleich zum Vorgänger – dem One Plus 5T – leicht erhöht, doch trotzdem bekommt der Käufer noch immer ein sehr faires Paket in die Hand. Der mobile Begleiter wird sich unter anderem mit dem Sony Xperia XZ2 Premium messen müssen.

Display, Prozessor und weitere technische Informationen

Beim Blick auf die Vorderseite fällt nicht nur das 6,28 Zoll große AMOLED-Display (Gorilla Glass 5) mit einer Auflösung von 2.280 x 1.080 Pixel auf, sondern auch die vom iPhone X bekannte „Notch“ (eine Einkerbung am oberen Displayrand) ist vorhanden. Eine positive Veränderung sind auch die schlankeren Ränder. Für die Performance ist ein Snapdragon Qualcomm 845 verantwortlich, der mit bis zu 2,8 GHz taktet und von einer Adreno 630 unterstützt wird. Der Arbeitsspeicher verfügt je nach Modell über sechs oder sogar acht GB Arbeitsspeicher, auch beim internen Speicher hat man eine größere Auswahl (64, 128 und 256 GB). Da jedoch keine Erweiterungsmöglichkeit angegeben wurde, ist das Einstecken einer microSD-Karte sehr wahrscheinlich nicht möglich. Bei LTE-Übertragungen ist eine Rate von maximal einem Gigabit möglich, wobei dafür natürlich auch die Unterstützung vonseiten des Providers vorhanden sein muss. Weitere Details wie WLAN oder Bluetooth sind in der heutigen Zeit eigentlich überflüssig zu erwähnen.

Die Kraftzelle unter dem Gehäuse bietet 3.300 mAh und kann mit „Dash Charge“ umgehen. Mit der Schnellladefunktion reichen laut Hersteller 30 Minuten aus, um einen ganzen Arbeitstag zu schaffen. Der Anschluss ist ein zeitgemäßer USB-C-Port, allerdings noch unter USB 2.0. Musikfans dürfen sich ebenfalls freuen, das One Plus 6 bietet noch eine Kopfhörerklinke. Typisch für die Modelle des Konzerns ist das verwendete Betriebssystem Oxygen OS, in diesem Fall ist es wieder sehr nahe am sogenannten „Vanilla Android“ gehalten und arbeitet auf dem Grundgerüst von Android 8.1 Oreo.

So werden Bilder mit dem One Plus der sechsten Generation geschossen

Ein Smartphone ohne Kamera ist im Jahre 2018 unvorstellbar, deshalb kommt auf der Rückseite eine Dual-Kamera mit 20 und 16 Megapixel zum Einsatz. Die Blende ist eine f/1.7 und man setzt endlich wieder auf einen optischen Bildstabilisator. Für eine ausgeglichenere Bilddynamik kommt ein eigener „Advanced HDR“-Algorithmus zum Einsatz, punkten soll das Smartphone auch mit einem neuen Zeitlupenmodus. Dessen Fokus liegt bei einer starken „Entschleunigung“ von kurzen Momenten. Für die Bearbeitung von Videos ist ein entsprechender Editor vorinstalliert. Bei der Frontkamera hat sich One Plus für 16 Megapixel und eine f/2.0-Blende entschieden. Die derzeit im Trend liegende „künstliche Intelligenz“ bleibt auch diesem Gerät nicht vorenthalten und verbessert zum Beispiel bei Porträtfotos mit der vorderen Linse die künstliche Tiefenschärfe. Das Unternehmen gibt außerdem eine Entsperrung via Face Unlock in nur 0,4 Sekunden an, eine ordentliche Zielvorgabe.

One Plus 6 Verfügbar ab

Bei wem das One Plus 6 Interesse geweckt hat, der kann ab dem 22. Mai 2018 zuschlagen. Eine direkte Bestellung über den Hersteller ist nicht mehr Pflicht, auch Amazon wird das Gerät bereithalten. Die Farbpalette gibt drei Auswahlmöglichkeiten her: Midnight Black (ein mattes Schwarz), Mirror black (ein spiegelndes Schwarz) und Silk White. Im letzten Fall handelt es sich um eine limitierte Ausgabe, die dank Perlenpuder sogar im Licht schimmern soll. Der Preis für das One Plus 6 beginnt bei 519 Euro und es verfügt dann über sechs GB Arbeitsspeicher sowie 64 GB internen Speicher. Wer acht GB RAM und 128 GB Speicher haben möchte, der muss 569 Euro auf den Tisch legen. Der Wunsch nach 256 GB Onboardspeicher verlangt nach einer finanziellen Ausgabe von 619 Euro. Auch gut zu wissen: Die weiße Variante wird es nur in der Zusammensetzung acht GB RAM und 128 GB internen Speicher geben. Beim Griff zur 256-GB-Edition steht nur Midnight Black zur Auswahl.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*