Samsung Galaxy S9 mit verschiedenen Kamerasensoren ausgeliefert

Samsung Galaxy S9 mit verschiedenen Kamerasensoren ausgeliefert
Samsung Galaxy S9 mit verschiedenen Kamerasensoren ausgeliefert

Man könnte denken, dass Samsung jedes Galaxy S9 vollkommen identisch baut. Im Großen und Ganzen ist das natürlich auch so, geht es zum Beispiel nach der Displayauflösung oder nach den Abmessungen. In Wahrheit verstecken sich aber Unterschiede unter der Haube, die für den Nutzer so nicht sichtbar sind. Genauer gesagt geht es um den Kamerasensor, den es in zwei Ausführungen gibt. Einerseits ist die eigene Technik von Samsung verbaut, und andererseits greift man auf das Sortiment eines Konkurrenten zurück. Die Verschiedenheiten betreffen aber nicht das Standard- und das Plus-Modell, es sind die einzelnen Geräte. In der Regel kommt es auf den Markt an, welcher Sensor verbaut wird. Doch welche Folgen hat dies für den Käufer?

Leistungsunterschiede ja oder nein?

Das Galaxy S9 spielt 2018 in Sachen Kamera ganz oben mit. Diese Tatsache wird von vielen verschiedenen Testberichten bestätigt und hat dem Unternehmen viel Lob eingebracht. Mitverantwortlich ist auch die Dual-Kamera im Plus-Modell, eine Premiere in der S-Reihe. Großen Einfluss auf die Leistung hat der Kamerasensor, welcher im S9 entweder von Samsung selbst (S5K2L3) oder von Sony (IMX345) kommt. Wird man nicht auf diesen Unterschied aufmerksam gemacht, dann merkt der Käufer nie etwas davon. Bei der Frontkamera könnte es ebenfalls so sein, wobei man hier aber lediglich auf Erfahrungen mit dem Vorgänger zurückgreifen kann (bei dem es der Fall war). Auch bei der neuen Mittelklasse des Smartphone-Herstellers ist das Ganze nicht ausgeschlossen.

Was auf den ersten Blick tragisch klingt, ist in Wahrheit gar nicht so schlimm. Erstens ist es nicht neu vom Konzern, denn bereits in der Vergangenheit hat man unterschiedliche Sensoren eingesetzt (was die Galaxy-S-Reihe betrifft). Gute Nachrichten gibt es auch in Sachen Leistung, da zwischen den beiden Kamerasensoren keine wirklichen Leistungsunterschiede bestehen. Beide haben nicht nur die gleiche Qualität, sondern sie können auch beide mit den identischen Features umgehen. Eine davon ist die Videoaufnahme mit maximal 960 FPS (Bilder pro Sekunde).

Den Sensortyp herausfinden

Wer trotz Leistungsgleichheit den verbauten Sensor ausfindig machen möchte, der kann zum Beispiel auf eine kostenlose App wie AIDA64 zurückgreifen. Sie listet alle erdenklichen Informationen über das Galaxy S9 auf, sowohl zur Soft- als auch zur Hardware. Hinter dem Reiter „Devices“ versteckt sich dann der Sensor der Kamera. Natürlich ist die App auch mit anderen Android-Smartphones kompatibel.

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